Der Kurzgeschichtenband „Blau is dasselbe in Gelb“ von Robert Rescue erscheint zur Berliner Kleinkunstsaison 2026/27 und umfasst 34 satirische Texte. Die Sammlung verbindet humoristische Anekdoten aus dem Berliner Wedding mit präziser Beobachtung alltäglicher Absurditäten. Durch beißende Selbstironie und ironische Details entsteht ein unterhaltsamer Blick auf Routinen zwischen Behördenbesuchen, Haushaltsdingen und technikbezogenen Alltagsproblemen. Das Cover von Marion Alexa Müller adaptiert hier satirisch das Iwo Jima-Motiv und lädt zur Solo-Lesung im August.
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Robert Rescue schildert wackelnde Alltagsampel und skurrile Berliner Alltagshürden
Robert Rescue präsentiert in seinem sechsten Kurzgeschichtenband Alltagsskizzen, die Protagonist und Leser gleichermaßen an eine schiefstehende Ampel im Berliner Wedding erinnern. In pointierten Anekdoten kombiniert er Behördengänge, Bildungsoffensive und tägliche Routinen. Mit spitzer Beobachtungsgabe und feiner Ironie schildert der Autor vertraute Situationen neu und verleiht ihnen eine komische Schärfe. Die Texte beschreiben ein wackelndes System, das noch funktioniert, aber deutliche Aussetzer zeigt. Die lakonische Tonalität eröffnet Blickwinkel auf den Alltag.
Alltagsgeschichten vom Bürgeramt bis zu Puzzles mit leisem Gesellschaftskritik-Ansatz
Die Kurzgeschichten sammeln alltägliche Szenen, die von bürokratischen Wartezeiten beim Bürgeramt bis zu den stachligen Tücken von Distelkleie reichen und orientierungslosen Saugrobotern begegnen. Dabei werden auch komplexe 1000-Teile-Puzzles und weitere Details des urbanen Lebens aufgegriffen. Robert Rescue verbindet nüchternen Witz mit charmanter Alltagsliebe. Seine Erzählungen transportieren unterschwellig Kritik an gesellschaftlichen Mechanismen, ohne belehrend zu sein, und laden Leser zu humorvoller Selbstreflexion ein. Sensibel strukturiert und mit präzisen, feinsinnigen Beobachtungen garniert.
Robert Rescue beeindruckt mit selbstironischer Gelassenheit und präzisem Beobachterblick
Robert Rescue bewältigt mithilfe seiner entwaffnenden Selbstironie und einer stoischen Gelassenheit alltägliche Herausforderungen mühelos. Seine erzählerische Haltung wirkt dabei wie die eines ruhigen Beobachters, der stets nüchtern und bodenständig bleibt. Durch diesen gelassenen Erzählstil gewinnen seine satirischen Miniaturen eine besondere Leichtigkeit. Leser werden eingeladen, Alltagsprobleme mit humorvoller Distanz zu betrachten und ihre eigenen Sorgen aus einer neuen Perspektive zu beurteilen, ohne sich von ihnen überwältigen zu lassen.
Solo-Lesung Ende August: Rescue präsentiert Band bei Berliner Bühnen
Ende August findet eine Solo-Lesung des Kurzgeschichtenbands statt. Zusätzlich tritt der Autor Robert Rescue regelmäßig bei Berliner Lesebühnenveranstaltungen auf, unter anderem bei den BRAUSEBOYS und „Vision & Wahn“. Das Buch wurde von Periplaneta Berlin verlegt. Die Covergestaltung übernahm Marion Alexa Müller, die die berühmte Aufnahme „Raising the Flag on Iwo Jima“ satirisch adaptierte. Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller veröffentlicht Rescue Beiträge im „Neuen Deutschland“, im „TITANIC-Magazin“ sowie in der „TAZ“.
Robert Rescue: Vom Kunststoffformgeber zum vielseitigen Autor und Bühnenstar
Robert Rescue wurde 1969 in Hessen geboren und erlernte zunächst den Beruf des Kunststoffformgebers, bevor er als IT-Fachmann arbeitete. 1995 startete er eine schriftstellerische Tätigkeit. Seit 1999 tritt er deutschlandweit auf Lesebühnen auf und gilt als feste Größe im organisierten Vorlesen. Er arbeitete mit Ensembles wie den BRAUSEBOYS und „Vision & Wahn“ zusammen. Bislang veröffentlichte er insgesamt sechs Kurzgeschichtenbände und einen Roman, die seine Bandbreite als Autor und Performer dokumentieren.
Robert Rescues Band „Blau is dasselbe in Gelb“ versammelt 34 Kurztexte, die urbane Routinen mit satirischer Schärfe beleuchten. Mit präziser Beobachtung alltäglicher Irritationen und einem trockenen Humor deckt der Autor Absurditäten des Großstadtlebens auf. Seine pointierte Selbstironie verleiht den Miniaturen Leichtigkeit, während ironische Details vertraute Situationen neu interpretieren. Das Ergebnis ist eine amüsante literarische Collage, die Alltagsbeobachtung und Gesellschaftskritik in einer unkonventionellen Erzählweise zusammenführt und lädt einfach zum Schmunzeln ein.

