Hilfsmittel zum Lesen

Der E-Book-Reader – Eine multimediale Bibliothek in dreistelliger Grammzahl

Seit der Entwicklung und kommerziellen Vermarktung von E-Book-Readern wird in den Medien oftmals darüber diskutiert, welchen zukünftigen Stellenwert das althergebrachte Buch bei dem Lesepublikum und in der Verlagslandschaft noch einnehmen wird. Die elektronischen Bücher verwandeln das Kulturgut „Buch“, so wie wir es kennen und das Leseverhalten der heutigen Generation grundlegend. Doch blickt man auf die zahlreichen Vorteile, die der Erwerb eines E-Book-Readers mit sich bringt, wird man schnell dazu übergehen, diese kulturpessimistische Einstellung in wesentlichen Punkten zu relativieren. Der E-Book-Reader ist hauptsächlich ein praktischer Zugewinn, da er mit seinem konfortablen Format und seinem minimalen Gewicht eine deutliche Erleichterung verschafft. War man früher vor die Wahl gestellt, welchem Buch noch ein Platz in der Reisetasche zugestanden wird, so versammeln sich mit dem E-Book ganze Bibliotheken in einer dreistelligen Grammzahl. Der reisende Leser hat alle seine Lieblingsbücher bei sich. Und ihm bieten sich zahlreiche konfortable Möglichkeiten, die das Lesevergnügen um einige Nuancen erhöhen. So besitzt der Lesefreudige die Option, den angegebenen Schriftgrad und die Lichtkontraste zwischen Schrift und Hintergund nach individuellem Ermessen (und Sehstärke) zu regulieren. Die E-Print-Technik sorgt für ein angenehmes Lesegefühl. Arbeiten Sie mit persönlichen Dokumenten, machen Sie Notizen oder entspannen Sie sich bei Hörbüchern. Der E-Book-Reader eröffnet eine neue Welt der Mulitmedialität. Hören Sie ihre Lieblingsmusik, surfen Sie im Internet, informieren und belesen Sie sich, speichern Sie liebgewonne Bilder auf dem Gerät. Stöbern sie auf dem digitalen Büchermarkt und empfangen Sie einen bestellten Titel ohne lange Wartezeit. Nutzen Sie die Volltextsuchfunktion, um schnell und unkompliziert einem begehrten Fachbuch fündig zu werden. Mit den Verwaltungsfunktionen können Sie sich eine richtige, überschaubare und katalogisierte Bibliothek erschaffen, in der Sie alles auf den ersten Blick wiederfinden. Auch sind ihm Gerät oftmals verschiedene Lexika und Fremdsprachenbücher integriert, die Ihnen dabei helfen, unbekannte Begriffe und Fremdworte ohne großes Kopfzerbrechen parat zu haben. Der E-Book-Reader kann über ein mitgeliefertes USB-Kabel mit dem heimischen Rechner oder Laptop verbunden werden. Sind Sie unterwegs, dann können Sie auch die W-Lan Funktion nutzen, um die elektronischen Bücher auf ihr Lesegerät herunter zu laden. Die Schrifterzeugnisse können Sie meist in allen gängigen Formaten wie pdf, epub, mobi, txt, html etc. auf Ihrem E-Book-Reader...

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Rückzugsorte zur Buchlektüre – das Kaffeehaus

Sie haben ein Buch geschenkt bekommen oder Sie haben sich einen Bestseller gekauft, den Sie gerne lesen möchten. dann brauchen Sie Ruhe und ein stilles Eckchen, in das Sie sich zurückziehen können, um in Ruhe lesen zu können. Meist sind noch ein paar Arbeiten zu erledigen, und dann haben Sie Ihre wohlverdiente Ruhe, um sich mit dem Buch in ein stilles Eckchen hinter Plissees zu kuscheln. Allerdings kommt es beim Lesen immer auf das Buch an: Ist es ein spannender Krimi, dann geht man bestimmt nicht in eine Kuschelecke. Meist ist dann ein Platz am Tisch passend, auch wenn dann beim Lesen immer wieder die Tischdecken verrutschen. Wenn das Buch nicht ganz so spannend ist, dann rückt man die Tischdecken wieder gerade und legt im schlimmsten Fall das Buch beiseite. Ist das Buch aber spannend, dann kann es schon passieren, dass Sie an den Tischdecken so nervös herumzupfen, dass die Hausfrau Sie mit einem bösen Blick nach draußen schickt. Aber Sie sind darüber nicht böse, denn hier auf der Gartenterrasse steht ein Sonnenschutzsegel im Außenbereich, unter dem es eine schöne Sitzecke gibt, und die ist sehr gemütlich und lädt zum Lesen geradezu ein. Hier können Sie nun endlich Ihr Buch „Das Kaffeehaus“ lesen und sich in die Charaktere von dem jungen Kaufmann Eugenio und dem rechtschaffenen Rodolfo hineinversetzen. Inzwischen haben Sie sich so in Ihre Lektüre vertieft, dass Sie nicht bemerkt haben, wie die Sonne langsam das Plissee oder das Sonnenschutzsegel überlistet hat und sich immer mehr auf Ihrer Sitzecke ausbreitet. Ihnen bleibt nun nichts anderes übrig, als das Sonnensegel so einzustellen, dass Sie Ihre Lektüre ungestört weiterlesen können. Das Kaffeehaus ist eigentlich eine Prosakomödie von Carlo Goldoni, die er im April 1750 schrieb und die sich mit den ewigen Problemen des Menschen wie Liebe, Treue und Betrug befasst, aber auch mit der Spielsucht und mit falschen Grafen. Die Spannungen zwischen ehrlichen und treulosen Menschen halten den Leser von Anfang bis Ende der Erzählung in...

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