Meerwasserlexikon

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Das Meerwasserlexikon kennt man sicher. Es ist eine Internetseite, welche sich dem Leben im Aquarium verschrieben hat. Aus einer Idee im Jahr 2000 geboren, entstand dort ein Fundus an Informationen über Lebewesen und deren Verhalten. Das Meerwasserlexikon zählt zu den feinsten Büchern – in diesem Fall von digitaler Art – und schon deswegen ist eine Erwähnung hier in unserem Online-Magazin wichtig!

Meerwasserlexikon: eine gute Idee

Das Leben im Aquarium fängt uns schnell ein, alleine schon, wenn wir uns dem Farbenspiel hingeben. Doch damit begnügt sich das Meerwasserlexikon nicht. Es geht um mehr, nämlich um die Lebewesen im Aquarium selbst. Wie leben sie, was sind ihre Gewohnheiten. Man geht beim Lesen im Meerwasserlexikon über eine Brücke hin zu den Wesen im Wasser und erfährt sehr viel über sie.

Hier und heute möchten wir das Meerwasserlexikon um fünf Video-Clips ergänzen, die uns beim Surfen auf YouTube begegnet sind. Viel Spaß beim Betrachten.

Video-Ergänzung zum Meerwasserlexikon #1:
Der Tiefsee-Anglerfisch

Einen lebenden Tiefsee-Anglerfisch zu Gesicht zu bekommen ist schon ein glücklicher Zufall. In diesem Video ist es Meeresforschern gelungen und zudem erfahren wir sehr viel über das Paarungsverhalten der Tiefsee-Anglerfische. Über die weibchen und die 60-mal kleineren Männchen.

Video-Ergänzung zum Meerwasserlexikon #2:
Der Gespensterfisch mit seinem durchsichtigen Kopf

Eine völlig ungewöhnliche Besonderheit stellt der Gespensterfisch dar. Er besitzt einen durchsichtigen Kopf und er stellt die Wissenschaftler schon seit über 50 Jahren vor ein Rätsel. Wissenschaftler des Monterey Bay Aquarium Research Institute haben in der Ergänzung für ein Meerwasserlexikon nun herausgefunden, dass der Gespensterfisch seine Augen manchmal sogar rotieren lässt.

Video-Ergänzung zum Meerwasserlexikon #3:
Laternenfische, Speerfische und andere Tiefseelebewesen

Folgen Sie in der Ergänzung für ein Meerwasserlexikon dem Meeresbiologen und Unterwasser-Kameramann Rick Rosenthal in die Tiefe tropischen Gewässern des Pazifischen Ozeans. Rick Rosenthal nimmt uns mit in die Tiefe und zeigt uns seltene Lebewesen der Tiefsee bei Nacht. Laternenfische, Quallen und viele urweltlich anmutende Tiere bewegen sich vor der Kamera. Speerfische und Krebse sehen wir.

Video-Ergänzung zum Meerwasserlexikon #4:
Leuchttiere in der Tiefe der See

Einige von ihnen kennen wir: Leuchtkrebs, Leuchtqualle und Vampirtintenfisch. Doch es gibt noch viel mehr von ihnen. Begleiten Sie die Forscher auf ihrer ersten Expedition in das Reich der bioleuchtenden Meerestiere. Biolumineszenz ist das Zauberwort. Vom Leuchtkäfer bis zum Glühwürmchen kennen wir dieses Phänomen an Land. Doch es gibt das Phänomen auch unter Wasser. Unter den Bewohnern der Tiefsee sind etwa 90 Prozent der Lebewesen mit einer Funktion der Biolumineszenz ausgestattet. Die Lebewesen nutzen ihre Fähigkeit, um Feinden abzuschrecken, zum Anlocken von Beute und… zum Verführen der Geschlechtspartner.

Video-Ergänzung zum Meerwasserlexikon #5:
Riesenkraken

Die gewaltigen Riesenkraken erreichen eine Spannweite von mehr als sieben Metern. Bis zu 182 Kilogramm wiegen die Schwergewichte. Das Kamerateam hat die Tintenfische mit der Journalistin Natali Ricciardi und der Biologin Heidi Windisch in den unterseeischen Kelpwäldern Kanadas besucht.

Es gibt in dieser Ergänzung für ein Meerwasserlexikon viel Interessantes zu erfahren. Warum die Riesenkranekn-Weibchen nach dem Brutgeschäft sterben, zum Beispiel. Ein Gefecht zwischen Seesternen und Seeanemonen, eine Begegnung mit einem zwei Meter langen Seewolf. Man sieht schließlich Vulkan-Kraken, die in 2.000 Metern Tiefe leben.


Bildnachweis: © shutterstock – Titelbild Elizaveta Galitckaia

About Author

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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